51.KW „das muß vom Tisch“

Meine Tante vom AA schickt mir auf einmal 2 Vermittlungsvorschläge.
Das hätte besser in die Phase, wo sich die Strabag sich entscheiden wollte, gepasst. Ablenkung vom Abwarten des Entscheidungsprozesses, der großen Firma-Instanzen.
Die Tante von der PAV will auch was vom Stand der Dinge erfahren, auch unpassend, weil ich eigentlich morgen ein Jobinterview habe, daß doch am liebsten ein Arbeitsverhältnis ergeben soll.
Außerdem könnte ich die ein zwei Vermittlungsvorschläge anschreiben. Einer davon ist mal wieder einmal ein Hotel welches mich interessieren könnte.

Aber eigentlich halten die sich dann womöglich für was besseres, und die finden dann womöglich doch Kollegen, die sich auch für was besseres halten. Wie zum Beispiel beim Hotel Angleterre.

Der virtuelle Krieg

Und ich muß noch einiges kämpfen, im Verteilungskrieg um die letzten, fairen Arbeitsplätze


Und weiter gehts, in absurden Krieg, um die Verteilung der letzten Menschenwürdigen Arbeitsplätze ! Und in bin drin, in diesen Krieg. Viele kriegen nichts davon mit. Aber dieser virtuelle Krieg findet statt.

frustriert deprimiert genervt gereizt

Leicht deprimierende Tendenzen. Ist ja auch deprimierend, wenn ein das Geld ausgeht, wenn man zuHause gemobbt, weil man weniger als erwartet, zahlen kann. Weil ich die Karten nicht auf den Tisch legen kann. Weil es nur Streit, Zank und Wut eskalieren würde.
Tja ich habe da meinen #UndJetztErstRecht Moment. Ich muß den negativen Emo Schrott verdrängen, und heißa hopsassa, ich bin ja so froh, ich bin ja so toll ich bin der einzigste auf den Sie schon gewartet haben, um mich in Ihren Betrieb zu integrieren !


Und ich konnte die negativen Gedanken verdrängen, mich zu einer Bewerbung aufraffen. Auch wenn es vermutlich wieder hunderttausende gibt, die irgend ein Quäntchen besser erscheinen… das nagt an einem.

Vorwärts und vergessen —um ein altes Arbeiterkampflied zu zitieren, wenn auch verändert— versuche mich auf die nächste Bewerbung fokussieren.
Es fällt mir nicht so leicht, entspannt zu lächeln. Auf Weihnachten kann ich mich nicht freuen. Kann nur in meinen Emotionalen Bunker gehn , und hoffen, daß keine Bomben regnen.

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