Die »ideale« Bewerbung

Bei manchen Bewerbungen drehe ich mich etwas im Kreis.

»…ich möchte mit ihnen über ihre berufliche … sprechen« … Ihr kennt das, morgen liegt es an !

Weil, ich möchte ehrlich sagen, was ich meine, das kommt bei manchen gut an, andere fühlen sich »auf dem Schlips getreten«.
Im letzten Jobinterview bei Personalservice F. meinte der Hr. J., in etwa Sinngemäß, »Sie sind ja ein lustiger Mensch« und »ich schreibe zu viel bei meinen Bewerbungen« und als Beispiel meinte er dies:

Es kommt oft auf die Balance zwischen Sorgfalt und Geschwindigkeit an, ich neige eher zur Sorgfalt.

Er interpretiert das so, ich-will-nicht-schnell-arbeiten, sondern nur sorgfältig.

Auch das letzte 10-Wöchige Arbeitsverhältnis, wurde unter dem Vorwand – Einwand »Du arbeitest zu langsam«
Es kommt mir im Nachhinein so vor als ob ich eh keine Chance hatte, war nur Lückenfüller, bis die GaTec intern umstrukturierten, und meine Stelle mit Stamm-Mitarbeiter besetzten.
Bitte befassen Sie* sich noch mit diesen Gedanken und den → Blogpost zum Thema als Vorbereitung zu unserem Gespräch morgen. *) mit meiner „Hauptbetreuerin @ AA

Um den Bogen zu kriegen, ich sitze an einer Bewerbung und habe Bedenken:

Errichtung und Instandhaltung von Schwachstromanlagen ←→ wie ist denn der Schwerpunkt, die Gewichtung ? Ich habe Angst, das ich (vorerst mal) nur bauen bauen bauen soll (zumindest zur Bewährung) und ist es denn zu verwerflich, zu sagen, ich habe in meinen Leben schon genug gebaut ?
Wie kann ich da ein »Diplomatisch« formulierten Satz schon im Anschreiben bringen?
Einerseits werden Aussagekräftige Bewerbungen, gewünscht und wenn man etwas aussagt, wird man gleich wieder aussortiert !?
Reise-/ Montagebereitschaft: Zeitweise habe ich auch gewisse Angst, ich möchte lieber nicht auf die Reise gehen, meine bisherigen Erfahrungen damit sind überwiegend bitter.
Aber ich befürchte, auch da brauche ich mit Ehrlichkeit im Anschreiben nicht kommen.

All dieser frustrierende Schutt belastet, bei jeder Bewerbung, einerseits, andererseits möchte ich so viel wie möglich Bewerbungen „raushauen“ weil ich weiß daß ich mit den 600 € ALG I nicht lange auskomme. Nächsten Monat wieder in Arbeit sein.

Aber dies alles führt dazu, daß die Bewerbung mit »es freut mich sehr, dass Sie eine interessante Arbeit anbieten,« im Draft schmort.

Ich wurde übrigens schon darauf 10000-…………………………-S aufmerksam, bevor ich den ausgedruckten Vermittlungsvorschlag erhalten habe.

Aber wie gesagt, es zerreißt mich schon etwas;

  • ich will sowas von aktiv sein, Untätigkeit macht mich krank, ich will mich bewegen Geistig & Körperlich
    aber:
  • der Frust-Schutt der Vergangenheit und Gegenwart belastet mich !
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