Contract Worker Blues #41

Und die Gedanken kreiseln um den Contract Worker Blues:

  • was wird denn wohl nächste Woche sein?
  • Ich hoffe immer noch auf ein kleines Wunder, insofern, daß es ein kleines Wunder war, daß ich 10 Wochen diese Arbeit, die so gut zu mir passt, die ich interessant finde, machen konnte
  • Vielleicht gibt es ein kleines Wunder, daß die FM Firma ihre Entscheidung, mich abzumelden, revidiert!

10 Wochen lang konnte ich diese Arbeit machen, er hat nur nur wischiwaschi smalltalk mit mir gehalten.
Hat keine Konkrete Kritik geäußert. Nicht irgendwas, wie »so geht das nicht«, keine Deadline gesetzt, »das muß bis dann erledigt werden«.
Irgendwann kam er dann mit seinen Ticket Listen zu mir, mit der Anregung „Du kannst die ja von Hand ausfüllen, ich tippe die dann ein.“ Dies war aber für mich keine konkrete Anweisung, so wird das gemacht!
Ich darf mit Tontafel arbeiten, und er sitzt bequem am Laptop!
Und die Excel Ausdrucke waren mit 4mm Zeilenhöhe, schönen Dank auch… »ausfüllen«
Ich habe die Listen abgearbeitet, und mit mobil mit Nokia 515, wordpress und html Kenntnissen

<code><table>
<tr><td>text</td></tr>
usw

</code>

erstellt → und gemailed. Keine Kritik, kein Feedback.

Einmal nur Deadline, und diesen Auftrag habe ich dann einen Tag vorher erledigt.

Aber dann diesen Montag hieß es dann herum gedruckts: »Du warst zu langsam« »So haben wir uns das nicht vorgestellt«
Wieso nicht mal vorher:
»…habe mir das so vorgestellt« »Mach das mal so«
»das muß bis xxx erledigt werden«
?

 


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2 Kommentare zu „Contract Worker Blues #41

  1. Kommunikation ist eine Wissenschaft, wir studieren alle noch … Dein Arbeitgeber offenbar auch. Stimmt, da wir keine Gedanken lesen können (was wohl auch ganz gut so ist ;-)), müssen Anweisungen klar sein. Das Problem an der Probezeit: Das interessiert da keinen.

    Da könnte nur noch helfen, nochmal das Gespräch zu suchen und genau das zum Thema zu machen: Anweisungen müssen eindeutig sein. Niemand kann und darf sich darauf verlassen, daß der andere schon wisse, was gemeint sei. Das funktioniert zwar häufig in jahrelangen Beziehungen, Freundschaften und, ja auch Arbeitsverhältnissen, aber nicht nach so kurzer Zeit. Das sollte eigentlich auch einem verständigen Vorgesetzten eingehen.

    Ich drück die Daumen, daß es doch noch wird.

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    1. Bringt nix, ist ja eh das indirekte Leiharbeitsverhältnis, und der Mensch, der mich abmeldete, ist mitnichten so für richtig offene Gespräche zu haben.

      Vermutlich haben die in der Facility Mgmt. Firma seit November intern nen Mitarbeiter gesucht, und ich wurde halt nur Überbrückung angeheuert.
      Das einzig offene Gesprächsergebnis ist; daß ich für die 10 Wochen wohl ein Arbeitszeugnis erhalte.

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