Die Verlorenen

Hach, sehr schön, irgendwie anrührend, auch wenn das Thema nicht schön ist:

memomedien

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So mancher geht und kommt nicht wieder.
Er findet sich in seinem Leben
nicht zurecht, weil er gefunden hat,
was nie er haben wollte.

So mancher tut sich selbst nicht gut,
obwohl auch er das Gute will,
und sich doch immer wieder selbst
in seinen Schatten zieht.

So mancher ist verloren, ohne es
zu wissen, weil ihm der falsche Weg
gewiesen wird. Ihm fehlt der Mut,
das Richtige zu wählen.

So viele Menschen, die die Strömung
wegträgt von den Ufern, hinaus
aufs offene Meer, wo jeder eine
Insel ohne Hoffnung ist.

Denn den Verlorenen winkt kein Glück,
sie bleiben angewiesen. Nicht jeder
Mensch, der sich verliert, trägt Schuld.
Was aus ihm wird, bleibt ungewiss.

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Veröffentlicht unter ReBlog.

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