Contract Worker Blues #14

Jou, det war ein schöner, Sonniger Vorfrühlingstag. Fein unproduktiv, bis etwa 16 Uhr extrem nervig, ungewiß, was denn nun der Vorschuss macht.
Dann gings ja irgendwie. Aber eigentlich muß ich jetzt immer 4*3,30 = 10,20 € Mobilitätsreserve zurückhalten. Wenn da wieder sone Schote wie Potsdam kommt.
O man O man, guter St.Elektro-Söldnerus, bitte mach es, das nicht son übler Schrott auf mich zu kommt. Aber, gemäß des letzten Telefonat mit d. Arbeitsanbieter, hab ich den Tag, relativ den Umständen entsprechend, entspannt angegangen. Zum Abschluß noch nen 70 cent Filterkaffee gegönnt, beim Café Tim’s in der AGB, meinen Standard Teilzeitarbeitslosen außer Haus Wohnzimmer.
Trotzdem bleibt noch das Unzufriedenheitspotenzial was wird auf mich zu kommen, wie finde ich Gelegenheit, für Bewerbungen, wieso kann ich nicht einfach zu Hause der Dinge harren, die die Zeitarbeit da so bringen wird. Weil meine Partnerin manchmal ein wenig kleinkariert und Phantasielos ist, sich das überhaupt nicht vorstellen kann, dieser Standby Status jetzt. Ist alles nur meine Unfähigkeit, dabei steckt die Unfähigkeit zum größten Teil im System. Der „modernen“ Arbeitsvermittlung AKA Prekariat

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s